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Internationaler workshop « Strategischer Entwicklungsplan zur Inklusion » an der Universität Hildesheim (Deutschland)
от Дмитрий Бобров - Среда, 22 Апрель 2015, 10:09
 

Vom 1. bis 5. März 2015 fand an der Stiftung Universität Hildesheim ein internationaler Workshop „Strategischer Entwicklungsplan zur Inklusion“ statt. Am Workshop nahmen die Koordinatoren des TEPUS-Projektes aus Deutschland, Italien, Finnland, Russland, Belarus und der Ukraine teil. Er wurde mit den Begrüßungsreden des Dekans vom Institut für Erziehungswissenschaft sowie der Leiter des TEMPUS-Projektes Prof. Dr. Olga Graumann und Prof. Dr. Michael Pevsner eröffnet. 

  

 Anfangs wurden die Evaluationsergebnisse der im Rahmen des Projektes entwickelten Module für Bachelorstudium erörtert. Dann wurden typische Anmerkungen (Verweise) der Experten von Prof. Dr. Michael Pevsner den Koordinatoren präsentiert. Eine der wesentlichsten Anmerkungen bei mehreren Modulen war laut Expertise unvollständige Angemessenheit (ungenügende Übereinstimmung) der Inhalte des Moduls mit den in seinen Rahmen entwickelnden Kompetenzen und den Learning outcomes.   

   

Für die Behebung dieses Problems wurde Diskussion mit anschließender Gruppenarbeit zum Thema „Entwicklung der Modulelemente aufgrund des Kompetenzansatzes“ von den Vertretern der pädagogischen Weiterbildungsakademie St. Petersburg Prof. Dr. Olga Krilowa und Natalja Bogatenkowa durchgeführt. 

   

Die Ergebnisse von Gruppenarbeit wurden im Plenum von den Vertretern der drei Länder – Russland, der Ukraine, Belarus - präsentiert.

  

Danach diskutierten die Vertreter der Partner-Universitäten die Implementierungsmöglichkeiten der Module in die Curricula und tauschten die Erfahrungen im Bereich der Vorbereitung von zukünftigen Lehrer und Lehrerinnen zur Arbeit mit heterogenen Gruppen aus.

   

  

 Mit den Vorträgen in diesem Zusammenhang traten Larisa Bajkowa (Staatliche Universität Rjasan, Russland), Ekaterina Tichomirowa (Staatliche Univerisät Wologda, Russland), Dr. Olga Gurenko (Staatliche pädagogische Hochschule Berdjansk, Ukraine), Prof. Dr. Galina Nesterenko (Nationale pädagogische Hochschule namens M.P. Dragomanow, Ukraine), Nikolaj Lebedew (Staatliche Univeristät namens I.P. Schamjakin, Belarus)  auf.   

  

  

 

Der zweite Arbeitstag fing mit dem Vortrag „Strategischer Entwicklungsplan zur Inklusion in der Region“, den die Leiter des Projektes Prof. Dr. Olga Graumann und Prof. Dr. Michael Pevsner gemeinsam hielten.  

  

Danach wurde für Koordinatoren Gruppenarbeit zum Thema „Entwicklungsmethoden des strategischen Entwicklungsplans zur Inklusion in der Region“ organisiert. Dabei wurden die Besonderheiten nationaler Bildungssysteme der Konsortiums-Länder berücksichtigt. Die Gruppenarbeit wurde von den Vertretern der Staatlichen Universität Nowgorod Prof. Dr. Aleksander Schirin und Prof. Dr. Pjetr Petrjakow moderiert. Aufgrund der Gruppenarbeit fand die Diskussion über innere und äußere Wirkungsgruppen statt, die auf inklusive Bildung in den Regionen Russlands, der Ukraine und Belarus einwirken.

  

  

Danach stellte Prof. Dr. Aleksander Schirin das Konzept des Masterstudienganges „Bildungsmanagement in heterogenen Organisationen“ vor, das vom Institut für pädagogische Berufsbildung und Bildungsmanagement der Staatlichen Universität Nowgorod entwickelt wurde. Am Ende des zweiten Arbeitstages beriet der IT-Manager des Projektes Prof. Dr. Peter Petrjakow  die Koordinatoren bezüglich des Umgangs mit der Internet-Seite des TEMPUS-Projektes.   

  

Am letzten Tag des Workshops fand die Sitzung von Konsortiumsmitglieder statt. Im Laufe der Sitzung führten die Projektleiter Prof. Dr. Olga Graumann und Prof. Dr. Michael Pevsner mit den Wissenschaftlern aus den Partneruniveristäten u.a. Beratungsgespräche zu den Fragen der Planung und der Inhalte der für das Jahr 2015 geplanten Aktivitäten (Veranstaltungen) durch.   

  

Es lässt sich bemerken, dass der Workshop an der Stiftung Universität Hildesheim plötzlich die Aufmerksamkeit der deutschen Medien auf sich zog, die sich für die Zusammenarbeit von russischen und ukrainischen Universitäten interessierten. Viele Korrespondenten wiesen darauf hin, dass sie von der freundlichen Arbeitsatmosphäre und vom hohen Vertrauen zwischen den Teilnehmern des Projektes positiv überrascht waren. Die Zusammenarbeit der Projektmitglieder wird heutzutage als Beitrag in die Festigung des Friedens und des Vertrauens zwischen den Völkern besonders hoch geschätzt. Die von den deutschen Massenmedien vorbereitete Materialien (NDR-Online) kann man sich unter folgenden Links anschauen:

https://www.ndr.de/fernsehen/Als-wir-hier-waren-haben-wir-Freunde-getroffen,unihildesheim100.html

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Ein-bisschen-Frieden-trotz-Ukraine-Krise,unihildesheim102.html